Zwar drückt die Euro-Krise in diesen Tagen schwer aufs Immobiliengeschäft, doch das hat uns nicht davon abgehalten einen intensiven Blick auf das in Japan unter dem Namen Itadaki Street äußerst populäre Wirtschafts- und Grundstücksgeschäfts-Brettspiel des Dragon-Quest-Erfinders Yuji Horii zu werfen. Begleitet uns in unser Testlabor auf die "Straßen des Glücks".
Spielgeschehen
Das Grundprinzip erinnert stark an Monopoly, da bei den Straßen des Glücks ebenfalls der Grundstückserwerb und der taktische Ausbau im Vordergrund steht. Landet ein Gegenspieler auf Eurem Grundbesitz, im Spiel als niedliche Ladengeschäfte dargestellt, wird kräftig zur Kasse gebeten. Soweit die Ähnlichkeiten mit dem allbekannten Brettspielkonkurrenten. Die Straßen des Glücks legen da wo Monopoly aufhört noch mal an Komplexität zu, da hier nicht nur das Immobiliengeschäft im Vordergrund steht, sondern auch noch taktischen Aktienhandel mit ins Spiel bringt. So steigen zwar die eigenen Gewinne durch gezielte Investitionen in die angesammelten Besitztümer, allerdings kann auch die Konkurrenz durch die Aktiendividende kräftig mitverdienen. Doch keine Sorge, für Einsteiger, aber auch jüngere Mitspieler, können vereinfachte Spielregeln angewandt werden, aber dazu später mehr. Auf die obligatorischen Minigames wurde vollständig verzichtet. Zwar gibt es ein „Rummelfeld“, doch dieses sorgt, ähnlich wie die Farbfelder und die zu ziehenden Fortunakarten, für gelegentliche Abwechslung, ohne anstrengende Minispiel-Schüttel-Einlagen.



